Meer – nur Meer

Sunset at seaWenn man ans Meer kommt
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen
soll man den Faden verlieren

und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes
einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen

Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlürfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen
nur Meer
Nur Meer

Erich Fried

Rauhnächte – uralte Bräuche und Rituale

Die Tage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel sind nicht nur die Tage der kürzesten Sonne sondern auch Tage der Märchen, Bräuche und Rituale. Schon seit Jahrhunderten gilt diese Zeit als magische und geheimnisvolle Zeit, in der die Natur stillzustehen scheint.

Die “Wolfsnächte” oder “Zwölften”, wie die Nächte zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige auch genannt werden, können wir nutzen, um Bilanz zu ziehen, uns auf das nächste Jahr vorzubereiten – aber auch um unser Gespür für das Wesentliche zu schärfen. Es gibt vieles, das unseren Augen verborgen bleibt. Gerade in diesen Tagen tritt Verborgenes leichter hervor.

Früher, als die Familien im Winter auf Höfen enger beisammen waren und viel Zeit miteinander verbracht wurde, war es die Zeit sich Geschichten zu erzählen und sich zu besinnen. Die dicht Wälder und Wege machten große Reisen unmöglich und so nahm an lauschen und spürend Kontakt zu der Welt der Ahnen, Geister und Naturwesen auf und versuchte die Zeichen zu deuten.

Heute beschäftigen wir uns in diesen Tagen oft mit universellen Themen. Gibt es mehr als das für unsere Augen sichtbare? Was ist meine Bestimmung? Was soll ich tun? Was ist mein Weg? Die Rauhnächte bieten die Möglichkeit die Sehnsucht nach Ruhe, Stille und Rückbesinnung zu befriedigen. Auch wenn viele der Bräuche veraltet oder verstaubt scheinen, noch immer können wir diese geheimnisumwitterte Schwellenzeit nutzen, um innezuhalten und zurückzuschauen, um zu feiern, Freunde zu treffen und uns auch uns selbst zuzuwenden.

Die Rauhnächte bieten einen Zugang in eine Welt voller Magie, die jenseits des Alltags liegt. Wohin die Reise jedoch führt ist alleine die Entscheidung jedes Einzelnen. Niemand schreibt vor, ob Sie die Zeit im Stillen nutzen wollen oder mehr Zeit mit und für andere verbringen. Die Rauhnächte sind Bestandteil der mitteleuropäischen Spiritualität, die seit Jahrtausenden überliefert wurde. In den Rauhnächten können Sie sich dem Zauber öffnen und den ganz eigenen Pfad finden.

Wer mehr Infos dazu haben möchte, ist herzlich eingeladen mir zu schreiben.

Ich wünsche eine magische Zeit ….

“Wie oft soll es gesagt werden,
dass wir von Wundern umgeben sind,
insofern wir Geistesgröße genug haben,
sie zu erfassen ….”
Achim von Arnim

Ode an die Gegensätze

Das “Entweder oder” zerbricht in der Starre
das “Weder noch” vertrocknet im Mangel
das “Sowohl als auch” löst sich auf in der Fülle
darum wähle ohne Qual und Reue

Zeige Respekt vor dem Teil
den Du diesmal ausgeschlossen hast
wissend, dass Du ihm nicht entkommen wirst
und was Du gewählt hast nicht bleiben wird

Erkenne den Preis, den die Wahl Dich kostet
und bezahle mit leichtem Herzen

Verschliesse Dich “dem Anderen” nicht auf längere Zeit
und wenn es Dich doch einholt – das, was Du nicht wolltest
lass das Erschrecken darüber
zum Herold der Botschaft werden, die es in sich birgt

Und lass die Erleichterung dessen
den es verlassen hat, Dein Trost sein

Und wenn es Dich wieder verlässt
das. was Du so gerne hattest
dann lass der Trauer darüber
allen Raum, den sie braucht

Und lass die Freude dessen
zu dem es geht, Dein Leid mildern

Und wisse, dass solange Du da bist
nichts auf Dauer und ganz verschwinden kann
denn nur was fix ist, kann sich wandeln
und nur was sich bewegt
vermag zu bestehen

Christine Bauer Jelinek
gesehen in der Psychotherapie DDr. Ilse Behensky
und Praxis für Entspannung, Aromatherapie und Zeit

Die Kraft der ätherischen Öle nutzen – der Praxis Workshop

Donnerstag, 26. September 2013 – 19:00
Die ersten Schnupfnasen und Huster kann man schon hören und auch so manches Stimmungstief schleicht sich ein. Also höchste Zeit sich zu wappnen. Mit ätherischen Ölen bietet sich ein toller natürlicher Weg. Wie das geht erfahren Sie hier.

Am Donnerstag, 26. September 2013 findet in der BalanceLife Praxis der Workshop “Die Macht der ätherischen Öle! Was bringt’s? Wie geht’s?” statt. In den etwa 2 1/2 Stunden werden “hautnah” die Grundlagen der ätherischen Öle erklärt und deren Anwendungsmöglichkeiten gemeinsam erörtert. Die Geheimnisse der Düfte werden genauso gelüftet wie die wichtigsten Eigenschaften ein paar ausgewählter Öle. Wir besprechen wie man gute Öle erkennen kann und was jeder zu Hause selbst für das Wohlbefinden tun kann.

Im Praxisteil mischt jede/r TeilnehmerIn ihre/seine persönliche Ölmischung zum mit nach Hause nehmen.

Dieser Workshop ist die Basis für viele weitere Workshops im Laufe der kommenden Monate zu den Themen: Verkühlung, Haut, Schmerzen, Geschenke, Parfums und aphrodisierende Öle sowie zum beliebten Aromalabor im Oktober.

Anmeldung bitte hier online.

 

Zukunftsperspektiven

ZukunftZukunftsperspektiven eröffnen sich,
wenn man die Frage
“Was erwartet man von mir?”
in die Frage
“Was will ich wirklich?”
umwandelt.

Achtsamkeit – Wege aus dem Dunkel

Oft haben wir mit Ängsten zu kämpfen. Die Welt wirkt bedrohlich und dunkel. Man ist verleitet zu Schwarzmalerei. “Das schaffe ich nie.” “Wie soll sich das ausgehen?” In diesen Situationen ist es schwierig positiv in die Zukunft zu schauen. Ja man sitzt dadurch sogar in einem Teufelskreis, denn man schließt vom Jetzt-Zustand auf die Zukunft. Dadurch beeinflussen wir aber auch schon wieder unser Sein im Hier und Jetzt.

Versuchen wir uns auf ein sonniges, schönes Bild auszurichten. Immer wenn dunkle Gedanken unsere Zukunft verdüstern holen wir uns ein positives Bild und Gefühl in die Gegenwart. Damit machen wir aus einer Zukunftsvorstellung eine bereits jetzt erlebbare Realität.

Wie geht das? Einfach anfangen zu TUN, ohne langes nachdenken, ob dieses Tun auch zu dem gewünschten Ziel führt. Wenn uns dieses Tun gefällt, dann kommt man dem Leben, nach dem wir uns sehnen immer näher.

Ein Trost für alle die es nicht schaffen positiv in die Zukunft zu schauen: auch wenn es nicht gelingt die negativen Erwartungen loszuwerden, wird es bergauf gehen, denn das Leben strebt zum Positiven, zum Licht. Der Weg kann nur etwas länger sein.

Achtsamkeit im täglichen Leben

Im zweiten Teil der Achtsamkeits-Reihe möchte ich heute den Talmut zitieren. Die Sätze sagen alles zur nötigen Achtsamkeit im täglichen Leben – beim Denken und beim Tun.

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden zu Worten.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.

aus dem Talmud (bedeutendes Schriftwerk des Judentums)