Einladung zum Workshop “Zeit für mich” – Samstag, 10.5.2014

Stress, Burn Out, Chaos, Schlaflosigkeit, Depressionen – alles aktuelle Begriffe, jeder kennt es. Es bleibt zu wenig Zeit für sich selbst! Dieser Workshop zeigt mögliche Wege aus dem Dilemma.Mann mit Kopfschmerz - Burnout

“Meine ToDo Liste wird immer länger. Eigentlich sollte noch das Angebot geschrieben werden und es sind noch 30 ungelesene Mails im Posteingang. Ich sollte seit 2 Stunden meine Mutter anrufen. Ich wollte heute einmal zeitlicher zu Hause sein und gemeinsam Essen. Und jetzt noch das ….” Schweißperlen steigen auf die Stirn und der Puls ist erhöht. Stress! Ich habe keine Zeit!

Doch man kann etwas tun! Nehmen Sie sich diese 4 Stunden Zeit für sich und erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt. Lernen Sie neue Betrachtungsweisen zum Thema Zeit kennen. Es werden Tools zur Entspannung genauso vorgestellt, wie in Workshop Charakter weitere Themen gemeinsam erörtert werden. Es geht um Ihre Gesundheit und Ihre Balance im Leben.

Durch die Unterstützung des Landes Niederösterreich im Rahmen der “Tut Gut” Aktion, ist die Teilnahme mit 12,- Euro sehr kostengünstig.

Weitere Details und Anmeldung hier auf der BalanceLife Homepage.

Zeit fuer mich Flyer 2014 V2 mit Tutgut geschnitten

Zu wenig Zeit? Zu schnell? Stress?

Warum haben wir nie Zeit? Warum läuft uns die Zeit immer davon?

Zeit SanduhrZeit ist ein Thema mit dem wir uns alle immer wieder intensiv beschäftigen und worüber wir auch immer hören. “Sorry ich habe keine Zeit” – “Jetzt nicht, bin gerade im Stress” – “Telefonieren wir später, habe gleich einen Termin” – “Die Zeit vergeht immer schneller” und so weiter. Das Phänomen zieht sich durch alle Altersbereiche. Jugendliche beschweren sich genauso über zu wenig Zeit wie Pensionisten und Berufstätige. Jeder verwendet selbst oft solche Sätze. Was ist es nun das uns bei unserer Zeit so zu schaffen macht?

Definition

Wenn man in Google “Zeit” eingibt, dann bekommen wir 706 Millionen Treffer, laut Wikipedia ist Zeit eine physikalische Größenart. Das Formelzeichen der Zeit ist t, ihre Einheit ist die Sekunde s.

In der Philosophie ist die Zeit die vom menschlichen Bewusstsein wahrgenommene Form der Veränderungen oder der Abfolge von Ereignissen. Zeit lässt sich in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft teilen.

Zeit kann man mit anderen teilen und man sagt, man nimmt sich Zeit für jemanden oder etwas. Aber kann man sich Zeit wirklich nehmen?

Zeitgeber und Zeitfresser

Können wir uns Zeit nehmen? Woher? Wenn Ihnen jemand 200 Euro wegnehmen möchte dann werden Sie alles daran setzen dies nicht zuzulassen. Wenn Ihnen jedoch Zeit genommen wird wehren Sie sich nicht. Schon Napoleon wusste, dass die einzigen Diebe die nicht bestraft werden die Zeitdiebe sind.

Wir erleben die Zeit sehr unterschiedlich obwohl sie immer gleichförmig weiterläuft. Dennoch kann einem ein Augenblick in einem feststeckenden Aufzug wie eine Ewigkeit vorkommen, aber ein schönes Wochenende in der Natur viel zu kurz. Die Arbeit an einem ungeliebten Projekt dauert ewig aber die Zusammenarbeit mit einer netten Kollegin oder einem netten Kollegen geht so flott voran, dass man meint man hat viel schneller gearbeitet als sonst. Warum empfindet man den Fortschritt der Zeit immer rascher je älter man ist?

Folgen

Seit mehr als 5 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Zeit und (Lebens-)Geschwindigkeit. Aus eigener Erfahrung – immer im Stress, immer in Eile, immer zu wenig Zeit für Familie, immer zu wenig Zeit für Freunde – musste ich mich irgendwann damit auseinander setzen. Irgendwann kommt der Moment wo Umwelt, Familie und Freunde, nicht mehr mit machen – und auch der eigene Körper nicht mehr.

Der immer geglaubte sichere Hafen, die zahlreichen Freunde und Bekannten sind plötzlich weg weil man ja dazu keine Zeit mehr hatte. Man nennt die daraus entstehenden Dinge dann Burn-Out, Depressionen oder soziale Isolation. Auch körperliche Folgen sind sehr häufig. Die Bandbreite ist groß. Von Hautproblemen, Rückenschmerzen über plötzliche komplette Ausfälle, Erinnerungslücken bis hin zu Schlaganfällen und Herzschlägen reicht das Spektrum und ist hier sicher nicht vollständig angeführt.

Laut einer Studie hat sich das soziale Tempo seit den 60er-Jahren um das 35-Fache beschleunigt – und die Studie stammt aus dem Jahr 2002! Laut Gerald Koller, Rausch- und Risikopädagoge des Forum Lebensqualität Österreich, “kann man davon ausgehen, dass die Beschleunigung heute um das mindestens 50-Fache angewachsen ist”. Bei Jugendlichen ist ein Beispiel: es wird zwar weniger getrunken als in den 70ern. Aber es wird viel rascher getrunken.

Immer mehr Menschen leiden unter der High-Speed-Gesellschaft. Sie haben das Gefühl, permanent auf der Überholspur zu sein. Die Rückkehr zum richtigen natürlichen Zeit-Rhythmus ist eine notwendige Voraussetzung für die Balance zwischen Tempo und Langsamkeit. Doch das Gespür für den richtigen Rhythmus müssen wir erst wieder entwickeln.

ICH-TEMPO

In zahlreichen Beobachtungen und Selbsttests habe ich festgestellt, dass jeder Mensch sein persönliches Zeitgefühl hat und auch sein persönliches Tempo. Dieses  Tempo kann in einem gesunden Bereich liegen oder eben außerhalb dieses Bereichs. Ich bezeichne diesen gesunden Geschwindigkeitsbereich als das ICH-TEMPO. Das ist der Bereich in dem wir uns wohl fühlen und nicht in ungesunde Hektik verfallen. Bei jedem Menschen ist dieser Bereich unterschiedlich. Genau so wie bei Sportlern gibt es Menschen, die besonders schnell laufen, sehr rasch kombinieren und entscheiden oder sich besonders viel Zeit für Dinge nehmen müssen. Genau so ist es mit dem ICH-TEMPO.

Wenn wir uns nun außerhalb dieser Komfortzone befinden, beginnt ein Prozess in unserem Körper. Der Körper und die gesamten Nervenbahnen, Synapsen und Zellen müssen rascher und mit höherem Druck arbeiten. Das geht natürlich auch eine Zeit lang gut, aber so wie bei einem Heizungsrohr, wenn der Druck lange zu hoch ist zerreißt irgendwann eine Leitung oder im Glücksfall öffnet sich rechtzeitig ein Ventil. Bei uns Menschen sind diese Ventile der Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und viele andere Alarmzeichen. Macht man nun so weiter und erkennt nicht, dass man sich außerhalb des ICH-TEMPO Bereich befindet, wird die Psyche und auch der Körper bleibend geschädigt.

Erkennen und Erreichen des ICH-TEMPOS

Welche Möglichkeiten haben wir nun dieses Tempo zu erkennen und es zu erreichen? Zuerst müssen wir einmal den Bereich kennenlernen und finden. Die nächste Aufgabe ist es im täglichen Leben rechtzeitig zu erkennen, dass wir uns außerhalb dieses Bereichs befinden.

Das Erkennen selbst ist bereits einer der wichtigen Schritte. Denn ist man erst einmal krank um es zu erkennen ist der Weg heraus um ein Vielfaches schwererer. Im darauffolgenden Schritt sind die Methoden zu entdecken wieder in diesen Bereich zurückzufinden.

Für mich sind dabei die wichtigsten Worte: Lebenslust und Genuss. Bewegung, Natur, Gespräche und gesunde Ernährung  sind Möglichkeiten die sozusagen vor unserer Türe liegen. Wir müssen diese Türe nur öffnen.

Wie wir diese Türe öffnen und wie wir unser ICH-TEMPO entdecken und damit arbeiten wird in Zukunft ein wichtiger Teil meiner nächsten Projekte sein. Kommen Sie mit mir auf ein Zeitabenteuer und spüren Sie Ihre eigene Zeit und lernen Sie ihr ICH-TEMPO kennen.

Liebe Grüße

Peter Gstettner

Ideen und Konzept des Ich-Tempo und Zeit für mich Projekts von Peter Gstettner 2012 – 2014, Infos, Termine und Artikel auf www.balancelife.at

Phantasiereisen – alles ist möglich

Statt AfterBiz, TV-Abend oder Training einmal die Phantasie reisen lassen …

Schon Einstein sagte: “Phantasie ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt, Phantasie aber umfasst die ganze Welt”. Die Phantasie gibt uns Möglichkeit Lösungen zu finden und erlaubt es, uns kreativ und schöpferisch auszudrücken.

Nutzen Sie ihre Zeit nach einem stressigen Bürotag doch einmal anders. Entspannen Sie sich bei einer Phantasiereise in der BalanceLife Praxis im 15. Bezirk. Lege Dich auf die Matte und reise, begleitet von ruhiger Musik und geleitet von einer Geschichte, in Deine Phantasie.

Das Geschenk von Phantasiereisen ist es, uns selbst die Augen zu öffnen und unseren Geist von Fesseln zu befreien. Sie können verborgene Quellen der Kreativität erschließen und daraus schöpfen. Phantasiereisen sind nicht dazu gedacht, in irgendwelchen Traumwelten zu verweilen oder gar sich dorthin zu flüchten. Es sind vielmehr Ausflüge auf bestimmte Zeit, bei denen man Erfahrungen macht, die man im Alltag sinnvoll nutzen kann.

Das Ziel jeder Phantasiereise ist es, die eigene Phantasie als eine Quelle der Kreativität und Entspannung kennenzulernen und diesen Zustand für sich zu nutzen. Meist gelingt das nicht nach einer solchen Reise doch lassen Sie sich von sich selbst überraschen.

Denn ein Großteil unserer Gedanken sind unbewusste Gedanken. Vielleicht erleben Sie in der Phantasiereise Momente des Glücks, der absoluten Entspannung oder finden Antworten.

Die Phantasiereisen sind Gruppenabende und dauern etwa 60 bis 90 Minuten. Die maximale Teilnehmerzahl ist 6. Bitte nehmen Sie gemütliche Kleidung mit.

Die Preise und Termine entnehmen Sie bitte dem Terminkalender. Eine Anmeldung per Mail an peter.gstettner@balancelife.at ist auf Grund der maximalen Teilnehmerzahl erfordelich.

Plädoyer für die Langsamkeit

Damit es uns nicht den Schweiß auf die Stirn treibt,
wenn wir die Straße überqueren

Vorweg, es ist schon klar, dass man nicht in allen Lebenslagen langsam sein kann. Es geht auch nicht darum auf Autobahnen mit 50 km/h dahin zu kriechen oder sein Gegenüber mit betont langsamem Sprechen zu nerven. Vielmehr geht es um die Notwendigkeit und das Schaffen eines neuen Bewusstseins für die Zeit. Es geht um die eigene Zeit und die Zeit der Anderen. Es geht um ein Überdenken des Zeitgeists, des immer schneller und besser sein.

Wo sind wir blos gelandet, wenn es uns, um eine Ampel zu Fuß noch bei Grün zu überqueren, den Schweiß auf die Stirn treibt? Wo führt uns der Weg hin wenn Muße nur mehr ein Wort des Altertums ist und keine Aktualität und keinen Wert mehr hat? Wir leben in einer immer schnelleren Welt, wo die Langsamen keinen Platz mehr finden, wo alte Menschen „aufbewahrt“ werden, wo Kinder vor dem Fernseher oder Computer „abgelegt“ werden. „Zeit ist Geld“, ein Spruch aus dem Jahr 1748 von Benjamin Franklin, der wahrscheinlich heute schon längst von einem schnellen Auto überfahren worden wäre oder vielleicht an Burn Out leiden würde. Er hätte sich nie gedacht, dass sein Spruch uns das Leben zur Hölle machen kann.

Sind wir für die erschaffene schnelle Welt erschaffen?

Belohnt werden die Schnellen, die Drängler, die Ungeduldigen und Vorlauten. Sie machen Karriere und haben Geld. Doch sind wir für die schnelle Welt die wir erschaffen überhaupt geschaffen? Ist es richtig, dass wir nun nicht mehr nur fortschreiten sondern schon mehr fortlaufen? Wir feiern jeden Rekord und belohnen die Schnellsten. Doch sollten nicht auch die Menschen belohnt werden die Sehen und Spüren, die Nachdenklichen und Zögerlichen. Ihnen gebührt mehr Aufmerksamkeit, denn sie können sehen und fühlen woran andere vorübereilen. Sie haben die Ruhe und die Zeit Dinge zu begreifen, zu spüren, zu hören und zu betrachten von der manch beschleunigter Zeitgeist keine Ahnung mehr hat. Von ihnen können wir lernen, die Langsamkeit und die Bereitschaft für Genuss. Genuss für mehr Freude, Genuss für mehr Leben. Denn dieses ist das einzige Leben welches wir haben – vielleicht nur dieses.

Also nehmen wir uns von Zeit zu Zeit einfach Zeit für die Langsamkeit, für Momente der Zeitlupe, für Augenblicke der Aufmerksamkeit, für Erlebnisse des Genusses. In diesem Sinne sollte man sich öfter einen genussvollen Tag mit Muße und ein wenig mehr bewusster Langsamkeit gönnen. Wann ist Ihr nächster Genusstag?

© Peter Gstettner, 2013

 

Weniger Glückshormone durch Depressions-Therapien

Serotonin-Mangel durch Antidepressiva

Bei depressiven Zuständen, BurnOut oder bei schweren Krankheiten “zur Unterstützung der Stimmung” bekommt heutzutage fast jeder Patient ein Medikament, ein s.g. AntiDepressivum (SSRI).

Ja selbst bei Schlafstörungen wird heute meist ein SSRI verschrieben, ebenfalls bei chronischen Rückenschmerzen. Diese SSRI modifizieren zwar den Serotonin-Gehalt der Hirn-Synapsen und damit die Stimmung, haben aber eine weithin auch unter Ärzten unbekannte Nebenwirkung:

Sie senken den “peripheren” Serotonin-Gehalt im Körper drastisch!

Deswegen auch die Nebenwirkungen, die – wenn sie Auftreten – nie diesen Medikamenten zugeschrieben werden: Blutgefäss-Probleme die letztlich zu Herzinfarkt, Hirnblutung führen können, Leberfunktionsstörungen u.v.m.

Also alternative Methoden sind langfristig besser und gesünder. Die Psychotherapie sowie die weitere Unterstützung durch zum Beispiel Aromabehandlungen, Genusstraining, BurnOut Prophylaxe Workshops, Erlernen von Entspannungstechniken usw. sind sicher eine optimale Ergänzung von herkömmlichen Therapieformen.

Ärztlicher Hintergrund samt Studien und weitere Infos dazu auf http://www.homeopathy.at/serotonin/