Momente der Achtsamkeit: Macht der Gewohnheit

Unsere Gewohnheit, alles zu bewerten und in Kategorien zu ordnen, beschränkt uns auf stereotype Reaktionsmuster.

Diesen Reaktionsmustern fehlt jegliche Objektivität, deren wir uns nicht eZeit Sanduhrinmal bewusst sind. Diese Urteilsbereitschaft beherrscht unser Denken so vollständig, dass es nahezu unmöglich ist, innerlich ruhig zu werden und Frieden zu erfahren. Unser Geist ist wie ein Jo-Jo, das sich beständig an der Schur unserer urteilenden Gedanken auf und ab bewegt. Schon das Bewusstwerden dieser Muster erleichtert es, diese Gewohnheiten manchmal abzulegen und dem Jetzt mehr Achtsamkeit zu schenken.

 

Achtsamkeit im täglichen Leben

Im zweiten Teil der Achtsamkeits-Reihe möchte ich heute den Talmut zitieren. Die Sätze sagen alles zur nötigen Achtsamkeit im täglichen Leben – beim Denken und beim Tun.

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden zu Worten.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.

aus dem Talmud (bedeutendes Schriftwerk des Judentums)