Mut haben Liebe zu geben

Ja es braucht Mut Liebe zu geben. Vor Allem Liebe zu geben, die vielleicht nicht erwidert wird. Wir wollen alle Liebe empfangen. Aber vielleicht begegnet sie uns in einer Form, die wir nicht wollen. Vielleicht möchte jemand mit dir eine romantische Beziehung beginnen, aber du willst es nicht. Oder unsere Liebe wird nicht erwidert. Dann spüren wir Kummer und Hilflosigkeit. Wir können andere nicht dazu bringen, uns zu lieben.

Konzentrierst du dich aber auf die Liebe, die du gibst, anstatt auf die Liebe die du bekommst, dann bist du ein bestimmender Mitspieler, nicht blos Zuschauer. Der beste Weg, um Liebe zu bekommen, besteht darin, selbst zu lieben. Wenn Du liebevoll bist fühlst du dich stärker und unterstützt dein Selbstvertrauen.

Liebe ist wie Wasser – sie muss fließen. Liebevolle Gesichter sind schön. Liebevoll zu sein, heilt alte innere Wunden und öffnet ungenutzte Quellen von Energie und Talent. Die Welt braucht unsere Liebe. Unterschätze niemals die Wellen, die sich nur von einem einzigen liebevollen Wort, Gedanken oder einer liebevollen Tat ausbreiten können.

Die Kunst der Gemeinsamkeit

Zusammen mit ihrer Familie feierten Berta und Josef ihren 60. Hochzeitstag.

Beide galten als ein sehr harmonisches Ehepaar. Sie wurden von ihren Enkelkindern befragt: »Wie habt ihr es geschafft, dass ihr nach so langer Zeit immer noch zusammen seid?«

Opa schmunzelte und die Oma gab zur Antwort: » Wisst ihr, wir wurden in einer Zeit geboren, in der man kaputte Dinge noch reparierte, anstatt diese einfach wegzuwerfen!«

Buchtipp: Darm mit Charme

Kurzmitteilung

Ich kann euch dieses Buch nur wirklich ans Herz – oder besser an den Darm legen. Lustig und Informativ geschrieben. Aber kein Einschlaf-Buch …

Die junge Wissenschaftlerin Giulia Enders erklärt spannend und unterhaltsam, was wir mit dem Darm für ein hochkomplexes und wunderbares, nur leider extrem vernachlässigtes Organ haben. Der Darm ist der Schlüssel zu Körper und Geist. Er ist ein fabelhaftes Wesen voller Sensibilität, Verantwortung und Leistungsbereitschaft – und er ist der wichtigste Berater unseres Gehirns!

Link zur Homepage des Buches

Warum weniger Warum mehr ist

Die Idee des Warum ist klar: wenn ich die Ursache kenne, dann kann ich das Problem beheben. Doch das ist meist ein Irrtum. Menschen sind eine nicht lineare Anordnung von Aktionen und Gefühlen. Für das Chaos dieses Systems gibt es keine Lösung, die auf einer einzigen Ursache beruht.

Wer weiß, wie der Mensch den Karren in den Dreck gefahren hat, weiß deshalb noch lange nicht, wie er wieder heraus zu bekommen ist.

Wir leben in einer Zeit der Analyse, des Durchdringens und Durschauens. Permanent werden Gründe für oder gegen etwas gesucht. Als Kopfmenschen schauen wir mit einem Warum? auf die Welt ohne uns zu fragen, ob es überhaupt etwas bringt.

Was könnten wir noch fragen – außer Warum? Versuchen Sie die Fragen einmal anders zu stellen. StattNotizzettel - Warum ich?

  • Warum hetze ich immer so? -> Was meine ich mit hetzen?
  • Warum passiert das immer mir? -> Was kann ich ändern, dass mir das nicht mehr passiert?
  • Ist es manchmal einfach in Ordnung, sich zu hetzten?
  • Was bezwecke ich damit?

Also: Je mehr Zeit wir in das genaue “Warum – Wieso” investieren, desto mehr Zeit verbringen wir mit dem Problem. Damit schenken wir dem Problem immer mehr Aufmerksamkeit. Die Lösung ist einfach: mehr Zeit und Energie in die Lösung stecken.

Natürlich muss man manchmal nach dem Warum fragen, manchmal muss man der Ursache auf dem Grund gehen. Doch eben nicht immer und vor allem nicht grundsätzlich. Denn das Warum führt meist in die Vergangenheit – und die lässt sich nicht ändern ….

Ein kluger Kopf sagte einmal: “Wie viel Problem braucht die Lösung?”

Rauhnächte – uralte Bräuche und Rituale

Die Tage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel sind nicht nur die Tage der kürzesten Sonne sondern auch Tage der Märchen, Bräuche und Rituale. Schon seit Jahrhunderten gilt diese Zeit als magische und geheimnisvolle Zeit, in der die Natur stillzustehen scheint.

Die “Wolfsnächte” oder “Zwölften”, wie die Nächte zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige auch genannt werden, können wir nutzen, um Bilanz zu ziehen, uns auf das nächste Jahr vorzubereiten – aber auch um unser Gespür für das Wesentliche zu schärfen. Es gibt vieles, das unseren Augen verborgen bleibt. Gerade in diesen Tagen tritt Verborgenes leichter hervor.

Früher, als die Familien im Winter auf Höfen enger beisammen waren und viel Zeit miteinander verbracht wurde, war es die Zeit sich Geschichten zu erzählen und sich zu besinnen. Die dicht Wälder und Wege machten große Reisen unmöglich und so nahm an lauschen und spürend Kontakt zu der Welt der Ahnen, Geister und Naturwesen auf und versuchte die Zeichen zu deuten.

Heute beschäftigen wir uns in diesen Tagen oft mit universellen Themen. Gibt es mehr als das für unsere Augen sichtbare? Was ist meine Bestimmung? Was soll ich tun? Was ist mein Weg? Die Rauhnächte bieten die Möglichkeit die Sehnsucht nach Ruhe, Stille und Rückbesinnung zu befriedigen. Auch wenn viele der Bräuche veraltet oder verstaubt scheinen, noch immer können wir diese geheimnisumwitterte Schwellenzeit nutzen, um innezuhalten und zurückzuschauen, um zu feiern, Freunde zu treffen und uns auch uns selbst zuzuwenden.

Die Rauhnächte bieten einen Zugang in eine Welt voller Magie, die jenseits des Alltags liegt. Wohin die Reise jedoch führt ist alleine die Entscheidung jedes Einzelnen. Niemand schreibt vor, ob Sie die Zeit im Stillen nutzen wollen oder mehr Zeit mit und für andere verbringen. Die Rauhnächte sind Bestandteil der mitteleuropäischen Spiritualität, die seit Jahrtausenden überliefert wurde. In den Rauhnächten können Sie sich dem Zauber öffnen und den ganz eigenen Pfad finden.

Wer mehr Infos dazu haben möchte, ist herzlich eingeladen mir zu schreiben.

Ich wünsche eine magische Zeit ….

“Wie oft soll es gesagt werden,
dass wir von Wundern umgeben sind,
insofern wir Geistesgröße genug haben,
sie zu erfassen ….”
Achim von Arnim

Wenn Du etwas tust, dann tue es mit Leidenschaft

Wie oft machen Sie Dinge, die man gut kann, einfach nur, weil man sie machen muss…. und weil man sich die Bestätigung von Anderen erwartet? Ich habe eine kurze Geschichte zum Thema Leidenschaft gefunden, die ich mir in den letzten Monaten immer wieder in Erinnerung rufe, wenn mich die vielfältigen Aufgaben und Erlebnisse des Lebens herausfordern. Wie ist das für Sie?

Angela Pontual, eine Freundin des Wanderers, besuchte einmal eine Theateraufführung am Broadway. In der Pause ging sie ins Foyer, um einen Whisky zu trinken. Das Foyer war voller Menschen, die rauchten, redeten, tranken.

Ein Pianist spielte, doch niemand achtete auf die Musik. Angela nippte an ihrem Drink uns sah den Musiker an. Er schien gelangweilt, wirkte so, als würde er nur spielen, weil er musste, und als könnte er das Ende der Pause kaum erwarten. Nach einem weiteren Whisky wandte sie sich, schon etwas beschwipst, an den Pianisten.

“Sie sind eine Nervensäge! Warum spielen Sie denn nicht für sich selber?”, fuhr sie ihn an.

Der Pianist blickte sie erstaunt an und begann sofort die Stücke zu spielen, die ihm gefielen. Darauf wurde es still im Foyer. Als der Pianist geendet hatte, applaudierten alle begeistert.

von Paul Coelho – Play it again