Momente der Achtsamkeit: Gedanken sind nicht schlecht

Die Gedanken loszulassen bedeutet nicht, sie zu unterdrücken.
Viele fassen es jedoch so auf und begehen
den Irrtum, zu glauben, Meditation verlange
 von  Ihnen,   ihre  Gedanke   und   Gefühle
Gedankne sind nicht schlechtabzustellen. Sie verstehen die Anweisung so, dass Denken “schlecht” sei und Gedanken in einer “gelungenen” Meditation nur wenig oder keinen Raum hätten.

Grundsätzlich sind in der Meditation Gedanken weder schlecht noch unerwünscht. Was zählt, ist einzig, ob man sich seiner Gedanken und Gefühle während der Meditation bewusst ist und wie man mit ihnen umgeht. Jeder Versuch, sie zu unterdrücken, wird in noch größerer Anspannung und Enttäuschung enden. Anstatt Ruhe und
Frieden zu finden, schaffen wir so nur ein
zusätzliches Problem.

Momente der Achtsamkeit: Bewusst gehen

Eine der Möglichkeiten, im Alltag Achtsamkeit zu üben, ist die Meditation “Gehen”.
 footprint-908273_1280Wie der Name schon andeutet, lenkt man die ganze Aufmerksamkeit auf das Gehen und alle damit verbundenen Empfindungen. Es bedeutet, einfach nur zu gehen und sic dessen bewusst zu sein.
Es bedeutet nicht, dass man ständig auf die eigenen Füße schaut! Jeder, der mit der Achtsamkeitsmeditation schon ein paar Erfahrungen gesammelt hat, stellt früher oder später fest, dass nichts so einfach ist, wie es zunächst aussieht. Dies gilt für das Gehen wie für alles andere auch. Beim Gehen tragen wir unseren Geist mit uns herum, so dass wir gewöhnlich bis zu einem bestimmten Grad in Gedanken vertieft sind. Es kommt kaum vor, dass wir einfach nur gehen, selbst wenn wir “nur ein paar Schritte vor die Tür machen”.

Nichts ist so sicher wie der Wandel

Habe keine anderes Ziel. Wandel ist.

nachdenkenSei nur wirklich dort, wo Du grad bist. Mache Dir das Hier und Jetzt bewusst, damit es wirklich ist. So betrachtet gibt es tatsächlich kein anderes Ziel. Denn jede Bemühung an einen anderen Ort zu kommen, erscheint dann als ein Irrtum, der zwangsläufig zu Enttäuschungen und Misserfolg führt. Es kann aber nicht misslingen, da zu sein, wo man schon ist, im Hier und Jetzt. Nimm die Dinge so wie sie jetzt sind.

Nichts ist so sicher wie der Wandel.

Achtsamkeitsübungen für den Alltag

Achtsamkeit ist wichtig für unser Gleichgewicht, für unsere Regeneration, für unsere Kreativität. Ohne Entspannung gibt es keinen Genuss – und wollen Sie ein genussloses Leben? Also nehmen Sie sich jeden Tag ein oder zwei dieser Tipps vor und genießen Sie das Leben….

Für weitere Tipps und Sprüche gibt es auch eine spezielle Seite auf Facebook
Ich Tempo - AchtsamkeitGehe wenn Du gehst,
sehe wenn Du siehst,
höre wenn Du hörst,
spüre wenn Du spürst.

Innehalten

Üben Sie jeden Tag, 2 oder 3 Mal im Alltag innezuhalten. Zum Beispiel beim Abwaschen, auf dem Weg zur Arbeit, im Büro oder in der Werkstatt oder beim Einkaufen.

Unterbrechen

Unterbrechen Sie 2 oder 3 Mal am Tag für einen kurzen Augenblick das, was Sie gerade tun. Unterbrechen Sie Ihr Handeln. Unterbrechen Sie Ihr Denken. Halten Sie inne. Und gehen Sie von der handelnden Position in die beobachtende Position. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nach innen. Beobachten Sie für vielleicht 5 Sekunden Ihr Handeln, Denken und Fühlen.

Erinnern

Innehalten. Falls Sie nicht von alleine daran denken, erinnern Sie sich ruhig gezielt. Nutzen Sie dazu die Alarmfunktion Ihres Handys. Binden Sie sich ein Gummiband ums Handgelenk. Oder nutzen Sie Ihre bevorzugte Selbsterinnerungs-Methode, die für Sie verlässlich funktioniert.

Atmen

Nach vielleicht 5 Sekunden Selbstbeobachtung und Innehalten nehmen Sie einen tiefen und ruhigen Atemzug. Und dann fahren Sie fort mit dem, was Sie vorher getan haben.

Langsamer

Aber tun Sie, was Sie tun, bitte ein klein wenig langsamer als vorher. So als ob Sie es in Zeitlupe tun. Tun Sie, was Sie tun, etwas bewusster.

Beobachten

Beobachten Sie sich dabei, wie Sie tun, was Sie tun. Seien Sie mit Ihren Gedanken ganz und gar bei dem, was Sie tun. Spüren Sie Ihre Hände, Arme und Beine, Ihren Nacken, Ihren Rücken, Ihr Gesicht, während Sie tun, was Sie tun. Seien Sie ganz bei sich. Nehmen Sie Ihre Gedanken dabei wahr.

Überblick neue Workshops und Seminare

Nach der Sommerpause freue ich mich Ihnen meine neuen Seminare und Workshops der nächsten Monate vorstellen zu dürfen. Zu allen Terminen kann man sich hier auf der Homepage online anmelden. http://www.balancelife.at/events/

Phantasiereise Outdoor

Donnerstag, 12. September 2013, 19:00 – ca. 20:30
Schon Einstein sagte “Phantasie ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt, Phantasie aber umfasst die ganze Welt”. Tauchen Sie ein in eine erholsame und beratende Welt der Phantasie. Reisen Sie in ferne Länder und entspannen Sie auf intuitive Art und Weise Ihren Körper und Geist. Am 12.9. – wenn das Wetter es erlaubt – gehen wir in die Natur und legen oder setzen uns auf eine grüne, ruhige Wiese und reisen in unsere Phantasie. EUR 12,- / Person

Die Macht der ätherischen Öle – Was bringt’s? Wie geht’s?

Donnerstag, 26. September 2013, 19:00 – ca. 21:30
Schon die alten Ägypter wussten um die Kraft der ätherischen Öle. Die Natur schenkt uns mit diesen Pflanzen-Essenzen enorme Möglichkeiten. Doch man muss wissen wie man sie nutzt. Peter Gstettner führt interaktiv und praktisch durch die Welt der Düfte. Welche Möglichkeiten eröffnen Aromaöle und deren Anwendung für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit?
Jede/r TeilnehmerIn kann ein selbst gemischtes 100% ätherisches Öl mitnehmen.
EUR 15,- / Person

Zeit für mich – Der Praxisworkshop zur Entspannung

Sonntag, 6. Oktober 2013, 19:00 – 21:00
Der Workshop bietet in komprimierter Form praktische Tools zum Erkennen des persönlichen Wohlfühltempos, dem ICH-Tempo und Methoden zur Entschleunigung und Entspannung aus West und Ost.
Mit qualitativer ICH-Zeit zu mehr Energie, guter Stimmung und einem gesteigerten Wohlbefinden. EUR 15,- / Person

Aromalabor – tolle Cremen und Öle selbst herstellen

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 19:00 – ca. 21:30
Unter professioneller Anleitung lernen die TeilnehmerInnen diverse Hausmittel, Naturparfums und Mischungen mit ätherischen Ölen für die ganzheitliche Körperpflege selbst herzustellen. Für den individuellen Bedarf sowie auch hervorragend als Geschenk geeignet. EUR 15,- / Person

Phantasiereise

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 19:00 – ca. 20:30
Schon Einstein sagte “Phantasie ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt, Phantasie aber umfasst die ganze Welt”. Tauchen Sie ein in eine erholsame und beratende Welt der Phantasie. Reisen Sie in ferne Länder und entspannen Sie auf intuitive Art und Weise Ihren Körper und Geist. EUR 12,- / Person

Alle Gruppentrainings und Veranstaltungen haben eine maximale Anzahl von Teilnehmern. Dadurch kann eine hohe Qualität und individuelle Achtsamkeit garantiert werden. Bitte beachten Sie daher die einfachen Anmeldemöglichkeiten Online oder per Mail.

Ich freue mich auf Ihren Besuch

Ihr Peter Gstettner

Achtsamkeit – Widerstand erzeugt Druck

Widerstand verbraucht manchmal unsere ganze Energie. Doch gerade diese Energie ist zum Erreichen unseres Ziels – frei von Angst und Unruhe zu sein – so wichtig.

Das Festhalten an Altem bringt uns also nicht weiter. Wir könn(t)en vielleicht daraus lernen doch die Hingabe, das “Mitschwimmen” im Strom bringt uns sehr wohl weiter.

Bleiben wir bei dem Fluss-Bild. Denken wir an einen lauen Sommerabend. Die Sonne schickt ihre letzten Strahlen und wir haben – nach der Arbeit – noch ein wenig Zeit, diese besondere Atmosphäre an einem Flußufer zu genießen. Die Hitze des Tages ist noch in unserem Körper gespeichert und dann kommt der “heiß” ersehnte Augenblick: wir tauchen unseren Körper mit Lust in das kühle Wasser und lassen uns ein Stück vom Fluss mitziehen. Welch herrliches Gefühl das sein kann, wissen alle die es schon einmal versucht haben. Das Großartige dabei ist aber nicht nur das “Im-Fluss-Sein”, sondern auch die Möglichkeit, wieder an Land zu gehen und sich auf Sandbänken oder in einer grünen Wiese von den letzten Sonnenstrahlen des Tages trocknen zu lassen.

Wenn wir den Widerstand aufgeben und loslassen, gleiten wir zu neuen Ufern und entdecken neues Land.

Doch nicht nur die Hingabe ist wichtig. Auch Steuerung ist wichtig – denn es ist wunderbar ein Boot treiben zu lassen, doch muss es durch Stromschnellen gesteuert werden. Doch mehr davon im nächsten Artikel zum Thema Achtsamkeit.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit mit Achtsamkeit für sich selbst und für Ihre Umgebung – mit dem richtigen persönlichen Tempo.

Liebe Grüße
Ihr Peter Gstettner

P.S. Deshalb gibt es übrigens auch “Genuss und Fluss” im Programm von MagiXx www.magixx.at. Also wer das einmal versuchen will – einfach bei MagiXx vorbei schauen oder bei mir melden.

Achtsamkeit – die Sommerreihe zum Spüren

Diese Sommerserie bringt jede Woche eine neuen Artikel zum Thema Achtsamkeit. Heute beschäftige ich mich mit dem Thema Achtsamkeit selbst. Was ist die Achtsamkeit? Ist es Cool Achtsam zu sein? Wie ist man Achtsam?

Wodurch spüren wir? Einerseits natürlich mit der Haut aber wir spüren auch mit der Seele, dem Herz, dem Bauch oder dem Kopf – je nach dem wie man es bezeichnen möchte. Damit man jedoch spürt bedarf es der Zeit – einer Zeitspanne in der man in sich spürt, hört und sieht aber auch die Aufmerksamkeit hinaus lenkt. Achtsamkeit kann also nach innen oder außen gerichtet sein.

Achtsamkeit ist derzeit ein sehr oft verwendeter Begriff. Die Thematik bewegt weil das hektische und schnelle Leben einen Anker sucht. Wir suchen Balance und Mitte. Achtsamkeit ist beseelt und spirituell und die Menschen sehnen sich nach Beseeltheit. Die Sehnsucht nach Achtsamkeit wird geweckt durch die Wertschätzung sich selbst gegenüber und nach der Achtung gegenüber Anderen – der ganzen Außenwelt. Das sind nicht nur Menschen sondern auch die Natur, alle Lebewesen und all der Zauber der uns umgibt.

Ja und es ist sogar Cool Achtsam zu sein. In einigen Projekten von Schulen wird diese Achtsamkeit bereits gelebt – durch Körperübungen, Teambuildings, Meditation und angewandte Integration. Und die Kinder und Jugendlichen sind begeistert. Also lassen auch wir uns von der Begeisterung anstecken und machen mit.

Diese Serie soll Ihnen helfen. Jedes Mal gibt es neue Informationen zum Thema Achtsamkeit – und vor allem Übungen. Für diese Übungen nehmen Sie sich am Anfang wirklich Zeit. Machen Sie die Übung nicht zwischen „Tür und Angel“ oder Computer und Fernseher. Schaffen Sie sich 15 Minuten Freizeit von allen Verpflichtungen, Störungen und Lärmquellen. Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen an dem Sie sich wohl fühlen, drehen Sie Handy, Radio, Computer, Fernseher usw. ab und begeben Sie sich mit mir auf Ihre kleine Achtsamkeits-Reise.

Heute beginnen wir ganz einfach mit Atmen. Jeder kann es und jeder tut es – doch es geschieht ganz automatisch. Und dadurch schenken wir der Atmung sehr wenig Aufmerksamkeit – obwohl sie so lebenswichtig ist. Jetzt schenken wir ihr ein paar Minuten besondere Aufmerksamkeit.

Stellen, setzen oder liegen Sie sich entspannt hin. Schließen Sie die Augen, wenn es angenehm ist und achten Sie auf Ihren Atem. Lassen sie ihn ruhig weiter ziehen. Machen Sie sich jedes ein- und ausatmen bewusst. Spüren Sie wie die Atmung in den Körper fließt und wieder herauskommt. Versuchen Sie mit der Luft in Gedanken mitzuwandern – durch den ganzen Körper, in jedes Organ, in die Fingerspitzen, in den Kopf, in die Zehenspitzen …

Und versuchen Sie etwas länger als üblich auszuatmen. Wenn Gedanken durch Ihren Kopf schießen lassen sie sie mit jedem Atemzug aus Ihrem Kopf herausfließen. Sehen Sie sie und schicken Sie sie fort. Lassen Sie die Schaukelbewegung aus neuen Gedanken und dem Ziehen zu. Finden Sie Gefallen daran. Spüren Sie wie befreiend das Ziehen lassen der Gedanken mit jedem Atemzug ist.

Sie können sich auch vorstellen, Sie atmen Energie in Form von klarem hellem Rauch ein und atmen Gedanken und Verbrauchtes als dunklem Rauch aus. Nehmen Sie so viel Energie wie möglich auf und spüren Sie die Leichtigkeit.

Viel Freude mit dieser Übung. Mit jedem Mal wird es leichter – ob in der Früh oder am Abend, die Zeit lohnt sich.

So wie die Pausen in der Musik sind auch unsere persönlichen Pausen ganz wichtig für den Rhythmus und die Balance unseres Lebens.