Momente der Achtsamkeit: Bewusst gehen

Eine der Möglichkeiten, im Alltag Achtsamkeit zu üben, ist die Meditation “Gehen”.
 footprint-908273_1280Wie der Name schon andeutet, lenkt man die ganze Aufmerksamkeit auf das Gehen und alle damit verbundenen Empfindungen. Es bedeutet, einfach nur zu gehen und sic dessen bewusst zu sein.
Es bedeutet nicht, dass man ständig auf die eigenen Füße schaut! Jeder, der mit der Achtsamkeitsmeditation schon ein paar Erfahrungen gesammelt hat, stellt früher oder später fest, dass nichts so einfach ist, wie es zunächst aussieht. Dies gilt für das Gehen wie für alles andere auch. Beim Gehen tragen wir unseren Geist mit uns herum, so dass wir gewöhnlich bis zu einem bestimmten Grad in Gedanken vertieft sind. Es kommt kaum vor, dass wir einfach nur gehen, selbst wenn wir “nur ein paar Schritte vor die Tür machen”.

Momente der Achtsamkeit: Macht der Gewohnheit

Unsere Gewohnheit, alles zu bewerten und in Kategorien zu ordnen, beschränkt uns auf stereotype Reaktionsmuster.

Diesen Reaktionsmustern fehlt jegliche Objektivität, deren wir uns nicht eZeit Sanduhrinmal bewusst sind. Diese Urteilsbereitschaft beherrscht unser Denken so vollständig, dass es nahezu unmöglich ist, innerlich ruhig zu werden und Frieden zu erfahren. Unser Geist ist wie ein Jo-Jo, das sich beständig an der Schur unserer urteilenden Gedanken auf und ab bewegt. Schon das Bewusstwerden dieser Muster erleichtert es, diese Gewohnheiten manchmal abzulegen und dem Jetzt mehr Achtsamkeit zu schenken.