Rauhnacht 31. Dezember – die Herzensziele entdecken

Die siebente Rauhnacht, die Silvesternacht, steht mit dem Monat Juli in Verbindung. Ihr Name geht auf den römischen Bischof Silvester zurück, dessen Todestag der 31. Dezember war. Üblicherweise eine Zeit in der wir uns für das DU öffnen und mit Freunden oder Familie feiern.

Ein wichtiges Ritual war auch das Räuchern, das auch heute wieder mehr und mehr Anhänger findet. Neben dem lautstarken Feiern war dies auch immer eine Zeit der inneren Einkehr. Wohin führt uns unsere Reise? Wie soll es weiter gehen? Für welche Ziele lohnt es sich, aktiv zu sein? Stellen wir uns in diesen Nächten die Frage, welche Ziele es sind. Welche Dinge möchten Sie verändern? Was sollten Sie als nächstes in Angriff nehmen?

Ziele sollten natürlich realistisch sein. Doch viele Ziele sind erreichbar, wenn unserer innerer Kritiker uns nicht ständig behindert. Worte wie „das schaffe ich nie“, „Ja, aber …“, „Anderen gelingt so was, aber mir nicht …“ sind Bremsklötze unserer Antriebskraft. Geben Sie diesen Selbstgesprächen keine Nahrung.

Jetzt ist die Zeit gekommen, in der Sie träumen und in Bildern denken sollten. Fassen Sie Mut, Neues anzupacken, ohne sich vom inneren Kritiker beeinflussen zu lassen. Nehmen Sie sich Zeit und hören Sie auf Ihr Herz ….

Ich wünsche ein erfülltes, liebendes und geliebtes Jahr 2014

Peter G.

Rauhnächte – uralte Bräuche und Rituale

Die Tage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel sind nicht nur die Tage der kürzesten Sonne sondern auch Tage der Märchen, Bräuche und Rituale. Schon seit Jahrhunderten gilt diese Zeit als magische und geheimnisvolle Zeit, in der die Natur stillzustehen scheint.

Die “Wolfsnächte” oder “Zwölften”, wie die Nächte zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige auch genannt werden, können wir nutzen, um Bilanz zu ziehen, uns auf das nächste Jahr vorzubereiten – aber auch um unser Gespür für das Wesentliche zu schärfen. Es gibt vieles, das unseren Augen verborgen bleibt. Gerade in diesen Tagen tritt Verborgenes leichter hervor.

Früher, als die Familien im Winter auf Höfen enger beisammen waren und viel Zeit miteinander verbracht wurde, war es die Zeit sich Geschichten zu erzählen und sich zu besinnen. Die dicht Wälder und Wege machten große Reisen unmöglich und so nahm an lauschen und spürend Kontakt zu der Welt der Ahnen, Geister und Naturwesen auf und versuchte die Zeichen zu deuten.

Heute beschäftigen wir uns in diesen Tagen oft mit universellen Themen. Gibt es mehr als das für unsere Augen sichtbare? Was ist meine Bestimmung? Was soll ich tun? Was ist mein Weg? Die Rauhnächte bieten die Möglichkeit die Sehnsucht nach Ruhe, Stille und Rückbesinnung zu befriedigen. Auch wenn viele der Bräuche veraltet oder verstaubt scheinen, noch immer können wir diese geheimnisumwitterte Schwellenzeit nutzen, um innezuhalten und zurückzuschauen, um zu feiern, Freunde zu treffen und uns auch uns selbst zuzuwenden.

Die Rauhnächte bieten einen Zugang in eine Welt voller Magie, die jenseits des Alltags liegt. Wohin die Reise jedoch führt ist alleine die Entscheidung jedes Einzelnen. Niemand schreibt vor, ob Sie die Zeit im Stillen nutzen wollen oder mehr Zeit mit und für andere verbringen. Die Rauhnächte sind Bestandteil der mitteleuropäischen Spiritualität, die seit Jahrtausenden überliefert wurde. In den Rauhnächten können Sie sich dem Zauber öffnen und den ganz eigenen Pfad finden.

Wer mehr Infos dazu haben möchte, ist herzlich eingeladen mir zu schreiben.

Ich wünsche eine magische Zeit ….

“Wie oft soll es gesagt werden,
dass wir von Wundern umgeben sind,
insofern wir Geistesgröße genug haben,
sie zu erfassen ….”
Achim von Arnim