Liebe was Du tust …

“Manchmal trifft Euch das Leben mit einem Stein.
Verliert Euren Glauben nicht.
Die einzige Weise, wie Ihr eine großartige Leistung vollbringen könnt, ist, dass Ihr liebt, was Ihr tut.
Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit,
das Leben eines anderen zu leben….
Lasst Euch nicht von Dogmen einengen Klavier mit Händen
– dem Resultat des Denkens anderer.
Lasst den Lärm der Stimmen anderer
nicht Eure innere Stimme ersticken.
Folgt Eurem Herzen und Eurer Intuition,
sie wissen bereits, was Ihr wirklich werden wollt.
Bleibt hungrig. Bleibt tollkühn.”

Steve Jobs

Wenn Du etwas tust, dann tue es mit Leidenschaft

Wie oft machen Sie Dinge, die man gut kann, einfach nur, weil man sie machen muss…. und weil man sich die Bestätigung von Anderen erwartet? Ich habe eine kurze Geschichte zum Thema Leidenschaft gefunden, die ich mir in den letzten Monaten immer wieder in Erinnerung rufe, wenn mich die vielfältigen Aufgaben und Erlebnisse des Lebens herausfordern. Wie ist das für Sie?

Angela Pontual, eine Freundin des Wanderers, besuchte einmal eine Theateraufführung am Broadway. In der Pause ging sie ins Foyer, um einen Whisky zu trinken. Das Foyer war voller Menschen, die rauchten, redeten, tranken.

Ein Pianist spielte, doch niemand achtete auf die Musik. Angela nippte an ihrem Drink uns sah den Musiker an. Er schien gelangweilt, wirkte so, als würde er nur spielen, weil er musste, und als könnte er das Ende der Pause kaum erwarten. Nach einem weiteren Whisky wandte sie sich, schon etwas beschwipst, an den Pianisten.

“Sie sind eine Nervensäge! Warum spielen Sie denn nicht für sich selber?”, fuhr sie ihn an.

Der Pianist blickte sie erstaunt an und begann sofort die Stücke zu spielen, die ihm gefielen. Darauf wurde es still im Foyer. Als der Pianist geendet hatte, applaudierten alle begeistert.

von Paul Coelho – Play it again

Das ist das Leben

Dieser Text begleitet mich nun seit ein paar Wochen und taucht unabhängig immer wieder an unterschiedlichen Orten auf. Zuerst habe ich ihn von einer lieben Bekannten bekommen, dann in einem Seminar, dann im Internet, dann …

Also befasse ich mich nun mehr damit – und je länger und öfter ich ihn lese, desto mehr begeistern mich die Worte von Charlie Chaplin. Er hat diese Rede bei seinem 70. Geburtstag 1959 gehalten. Ich finde seine Worte beeindruckend:

“Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. heute weiß ich: das nennt man
`VERTRAUEN`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, das emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man
`AUTHENTISCH SEIN`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man
`REIFE`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mit Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man
`EHRLICHKEIT`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das `gesunden Egoismus`, aber heute weiß ich, das ist
`SELBSTLIEBE`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man
`DEMUT`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet. So lebe ich heute jeden Tag und nenne es
`BEWUSSTHEIT`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mein Denken armselig und krank mach kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute
HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter  vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich,
DAS IST DAS LEBEN!”

Charlie Chaplin, im April 1959