Gedanken – Das Zeitalter der Unverbindlichkeiten

Wir leben im Zeitalter der Unverbindlichkeiten. Niemand möchte Verantwortung übernehmen. Und das beginnt nicht erst bei den Politikern oder Managern. Das beginnt bei jedem von uns. Wer wählt bei Entscheidungsfragen nicht gerne “Vielleicht”. Sogar die Social Media wie Facebook und ähnliche reagieren mit “Interessiert”.facebook-events-interessiert

lebensabschnittspartner_designBeziehungen sind nicht mehr für das Leben – was für ein romantischer aber unrealistischer Gedanke. Es sind Lebensabschnittspartner – Abschnitt, das Wort lass Dir einmal auf der Zunge zergehen. Irgendwann schneidet man halt was ab. Das weiß man ja jetzt schon im Voraus. Damit nicht erst ein Irrtum der Unvergänglichkeit aufkommt.

Fast jeder liebt Tiere und wünscht sich irgendwann ein Haustier – aber besser man kann es auch wieder zurück geben. Politiker und Manager schieben ihre Berater vor – bei Fehlern waren es dann immer die Anderen. Und dann gibt es noch hohe Pensionen oder Abfindungen. Erfolg eben unverbindlich.

umtauschrecht-kunde-fristenEin ungewolltes Kind kann zur Adoption frei gegeben werden. Arbeitsverhältnisse werden auf Zeit abgeschlossen. Eingekauft wird mit Umtauschrecht. 14 Tage zumindest, besser noch länger. 30 Tage oder 3 Monate, da hat man genug Zeit es sich wirklich zu überlegen. Online kann man bestellen und dann auch gleich wieder postwendend zurück schicken.

Kommst Du zu der Party oder der Feier? Vielleicht (es könnte ja noch was besseres nachkommen). Die Zeit der Zu- oder Absagen ist vorbei. Man möchte ja nicht beleidigen oder sich selbst einer Chance berauben. Nur nix fix – das ist absolut out!

Jetzt hab ich mich entschieden – vielleicht bis bald …

vielleicht

Momente der Achtsamkeit: Natürliche Entfaltung und Geduld

Geduld ist eine Form von Weisheit, eine Art inneres Wissen.

Sie bringt zum Ausdruck, dass wir Schmetterlingverstehen und akzeptieren, dass Dinge manchmal ihre eigene Zeit brauchen, um sich zu entfalten. Wenn ein Kind eine Larve aufbricht, um den Schmetterling daraus zu befreien, tut es dem Tier damit keinen Gefallen.
Ein Erwachsener weiß, dass die Entwicklung von der Larve zum Schmetterling ein Prozess ist, der seinem eigenen Prinzip folgt und nicht beschleunigt werden kann.

 

Momente der Achtsamkeit – Zeit für sich

Die neue Serie hat viele Momente der Achtsamkeit für Dich. Wozu? Ganz einfach: die Pflege der Achtsamkeit wirkt sich auf Deine Lebensqualität aus. In unserer Kultur der permanenten Vernetztheit und unseres 24 Stunden “Multi-Taskings” stehen verschiedenste Symptome an der Tagesordnung: chronische Schmerzen, Schlaflosigkeit, Essstörungen, akute Krankheiten, Burnout, Depressionen, Schmerzen und vieles mehr. Dieser Druck macht es immer schwieriger Zeit zum Sein zu finden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADiese Serie bietet Dir jede Woche eine andere Möglichkeit sich mit dem Augenblick, dem Moment zu verbinden. Diese Achtsamkeit gibt Dir die Möglichkeit wiederzufinden, zu beobachten und zu verinnerlichen, was das Wichtigste in Deinem Leben ist. Die Übungen können ein Tor zu mehr Lebensqualität und Freude sein. Das Leben besteht aus Augenblicken, also nutze sie.

Selbstentfremdung – Zeit für sich

Ist es Dir völlig fremd, sich Zeit für Dich selbst zu nehmen? Eine Stimme sagt Dir, dass es egoistisch sei oder dass Dir diese Zeit der Selbstbeschäftigung oder des Nichts Tun nicht zustehe. Oft lässt sich dahinter eine Botschaft erkennen, die aus der Kindheit stammt: “Lebe für andere, nicht für Dich selbst” oder ” Sei für andere da und hör auf nur an Dich zu denken.” Überlege mal, ob das richtig ist ….

Das kostbare Geschenk Zeit

Ein paar Gedanken zum Thema Zeit. Gerade dieser Tage sieht man auf Weihnachtsmärkten viele Menschen. Sie lachen gemeinsam, sie stehen herum, gehen an Weihnachtsständen vorbei – permanente Begegnungen, permanente Überschneidungen von Leben, von Zeiten. Punsch

Wenn ein anderer Mensch Zeit mit uns verbringt,
dann schenkt uns dieser Mensch einen Teil seines Lebens,
der für ihn nie wieder kommen wird.

Jeder der Zeit mit Anderen verbringt,
schenkt Zeit und Aufmerksamkeit.

Gehe achtsam mit dieser Zeit um,
und sei dankbar für die Zeit –
Es gibt kein größeres Geschenk.

Die Zeit verweilt lange genug …

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Ich Tempo - Die Zeit verweilt lange genugDie Zeit verweilt lange genug,
für denjenigen, der sie nutzen will.

Leonardo da Vinci

Einladung zum Workshop “Zeit für mich” – Samstag, 10.5.2014

Stress, Burn Out, Chaos, Schlaflosigkeit, Depressionen – alles aktuelle Begriffe, jeder kennt es. Es bleibt zu wenig Zeit für sich selbst! Dieser Workshop zeigt mögliche Wege aus dem Dilemma.Mann mit Kopfschmerz - Burnout

“Meine ToDo Liste wird immer länger. Eigentlich sollte noch das Angebot geschrieben werden und es sind noch 30 ungelesene Mails im Posteingang. Ich sollte seit 2 Stunden meine Mutter anrufen. Ich wollte heute einmal zeitlicher zu Hause sein und gemeinsam Essen. Und jetzt noch das ….” Schweißperlen steigen auf die Stirn und der Puls ist erhöht. Stress! Ich habe keine Zeit!

Doch man kann etwas tun! Nehmen Sie sich diese 4 Stunden Zeit für sich und erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt. Lernen Sie neue Betrachtungsweisen zum Thema Zeit kennen. Es werden Tools zur Entspannung genauso vorgestellt, wie in Workshop Charakter weitere Themen gemeinsam erörtert werden. Es geht um Ihre Gesundheit und Ihre Balance im Leben.

Durch die Unterstützung des Landes Niederösterreich im Rahmen der “Tut Gut” Aktion, ist die Teilnahme mit 12,- Euro sehr kostengünstig.

Weitere Details und Anmeldung hier auf der BalanceLife Homepage.

Zeit fuer mich Flyer 2014 V2 mit Tutgut geschnitten

Im Hamsterrad?

Wir verbringen einen großen Anteil unseres Lebens mit Arbeit. Dabei verändert sich über die letzten Jahrzehnte die Zeit zu der gearbeitet wird. Gearbeitet wird auch an Wochenenden und Feiertagen, am Abend und in der in der Nacht – “24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche”. Fast jeder vierte Beschäftigte arbeitet mittlerweile auch nach 18 Uhr, selbst nachts zwischen 23 bis 6 Uhr sind es noch acht Prozent. Samstags arbeitet ebenfalls ein knappes Viertel, 13 Prozent auch am Sonntag. (statistisches Bundesamt Deutschland)

Wenn wir nun permanent hören „Rettet den Feierabend“, amHamsterrad Freitag Nachmittag im Radio „Jetzt beginnt das Leben“, am Montag früh „Das Leben braucht Schutz vor dem Job“ so ist klar, dass hier etwas falsch läuft. Wir hören von Burnout und nehmen Teil an einer Stimmung, der man sich kaum noch entziehen kann: Menschen die viel und gerne arbeiten  sind nicht mehr gefragt. Arbeit und Freizeit darf nicht vermischt werden. Das Hamsterrad muss laufen und wir in ihm und in der Freizeit liegen wir neben dem Hamsterrad im Liegestuhl und schauen den anderen beim Laufen zu.

… aus dem kleinen Heft / Skript “Entspann’ Dich mal schnell ….” von Peter Gstettner

Zu wenig Zeit? Zu schnell? Stress?

Warum haben wir nie Zeit? Warum läuft uns die Zeit immer davon?

Zeit SanduhrZeit ist ein Thema mit dem wir uns alle immer wieder intensiv beschäftigen und worüber wir auch immer hören. “Sorry ich habe keine Zeit” – “Jetzt nicht, bin gerade im Stress” – “Telefonieren wir später, habe gleich einen Termin” – “Die Zeit vergeht immer schneller” und so weiter. Das Phänomen zieht sich durch alle Altersbereiche. Jugendliche beschweren sich genauso über zu wenig Zeit wie Pensionisten und Berufstätige. Jeder verwendet selbst oft solche Sätze. Was ist es nun das uns bei unserer Zeit so zu schaffen macht?

Definition

Wenn man in Google “Zeit” eingibt, dann bekommen wir 706 Millionen Treffer, laut Wikipedia ist Zeit eine physikalische Größenart. Das Formelzeichen der Zeit ist t, ihre Einheit ist die Sekunde s.

In der Philosophie ist die Zeit die vom menschlichen Bewusstsein wahrgenommene Form der Veränderungen oder der Abfolge von Ereignissen. Zeit lässt sich in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft teilen.

Zeit kann man mit anderen teilen und man sagt, man nimmt sich Zeit für jemanden oder etwas. Aber kann man sich Zeit wirklich nehmen?

Zeitgeber und Zeitfresser

Können wir uns Zeit nehmen? Woher? Wenn Ihnen jemand 200 Euro wegnehmen möchte dann werden Sie alles daran setzen dies nicht zuzulassen. Wenn Ihnen jedoch Zeit genommen wird wehren Sie sich nicht. Schon Napoleon wusste, dass die einzigen Diebe die nicht bestraft werden die Zeitdiebe sind.

Wir erleben die Zeit sehr unterschiedlich obwohl sie immer gleichförmig weiterläuft. Dennoch kann einem ein Augenblick in einem feststeckenden Aufzug wie eine Ewigkeit vorkommen, aber ein schönes Wochenende in der Natur viel zu kurz. Die Arbeit an einem ungeliebten Projekt dauert ewig aber die Zusammenarbeit mit einer netten Kollegin oder einem netten Kollegen geht so flott voran, dass man meint man hat viel schneller gearbeitet als sonst. Warum empfindet man den Fortschritt der Zeit immer rascher je älter man ist?

Folgen

Seit mehr als 5 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Zeit und (Lebens-)Geschwindigkeit. Aus eigener Erfahrung – immer im Stress, immer in Eile, immer zu wenig Zeit für Familie, immer zu wenig Zeit für Freunde – musste ich mich irgendwann damit auseinander setzen. Irgendwann kommt der Moment wo Umwelt, Familie und Freunde, nicht mehr mit machen – und auch der eigene Körper nicht mehr.

Der immer geglaubte sichere Hafen, die zahlreichen Freunde und Bekannten sind plötzlich weg weil man ja dazu keine Zeit mehr hatte. Man nennt die daraus entstehenden Dinge dann Burn-Out, Depressionen oder soziale Isolation. Auch körperliche Folgen sind sehr häufig. Die Bandbreite ist groß. Von Hautproblemen, Rückenschmerzen über plötzliche komplette Ausfälle, Erinnerungslücken bis hin zu Schlaganfällen und Herzschlägen reicht das Spektrum und ist hier sicher nicht vollständig angeführt.

Laut einer Studie hat sich das soziale Tempo seit den 60er-Jahren um das 35-Fache beschleunigt – und die Studie stammt aus dem Jahr 2002! Laut Gerald Koller, Rausch- und Risikopädagoge des Forum Lebensqualität Österreich, “kann man davon ausgehen, dass die Beschleunigung heute um das mindestens 50-Fache angewachsen ist”. Bei Jugendlichen ist ein Beispiel: es wird zwar weniger getrunken als in den 70ern. Aber es wird viel rascher getrunken.

Immer mehr Menschen leiden unter der High-Speed-Gesellschaft. Sie haben das Gefühl, permanent auf der Überholspur zu sein. Die Rückkehr zum richtigen natürlichen Zeit-Rhythmus ist eine notwendige Voraussetzung für die Balance zwischen Tempo und Langsamkeit. Doch das Gespür für den richtigen Rhythmus müssen wir erst wieder entwickeln.

ICH-TEMPO

In zahlreichen Beobachtungen und Selbsttests habe ich festgestellt, dass jeder Mensch sein persönliches Zeitgefühl hat und auch sein persönliches Tempo. Dieses  Tempo kann in einem gesunden Bereich liegen oder eben außerhalb dieses Bereichs. Ich bezeichne diesen gesunden Geschwindigkeitsbereich als das ICH-TEMPO. Das ist der Bereich in dem wir uns wohl fühlen und nicht in ungesunde Hektik verfallen. Bei jedem Menschen ist dieser Bereich unterschiedlich. Genau so wie bei Sportlern gibt es Menschen, die besonders schnell laufen, sehr rasch kombinieren und entscheiden oder sich besonders viel Zeit für Dinge nehmen müssen. Genau so ist es mit dem ICH-TEMPO.

Wenn wir uns nun außerhalb dieser Komfortzone befinden, beginnt ein Prozess in unserem Körper. Der Körper und die gesamten Nervenbahnen, Synapsen und Zellen müssen rascher und mit höherem Druck arbeiten. Das geht natürlich auch eine Zeit lang gut, aber so wie bei einem Heizungsrohr, wenn der Druck lange zu hoch ist zerreißt irgendwann eine Leitung oder im Glücksfall öffnet sich rechtzeitig ein Ventil. Bei uns Menschen sind diese Ventile der Bluthochdruck, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und viele andere Alarmzeichen. Macht man nun so weiter und erkennt nicht, dass man sich außerhalb des ICH-TEMPO Bereich befindet, wird die Psyche und auch der Körper bleibend geschädigt.

Erkennen und Erreichen des ICH-TEMPOS

Welche Möglichkeiten haben wir nun dieses Tempo zu erkennen und es zu erreichen? Zuerst müssen wir einmal den Bereich kennenlernen und finden. Die nächste Aufgabe ist es im täglichen Leben rechtzeitig zu erkennen, dass wir uns außerhalb dieses Bereichs befinden.

Das Erkennen selbst ist bereits einer der wichtigen Schritte. Denn ist man erst einmal krank um es zu erkennen ist der Weg heraus um ein Vielfaches schwererer. Im darauffolgenden Schritt sind die Methoden zu entdecken wieder in diesen Bereich zurückzufinden.

Für mich sind dabei die wichtigsten Worte: Lebenslust und Genuss. Bewegung, Natur, Gespräche und gesunde Ernährung  sind Möglichkeiten die sozusagen vor unserer Türe liegen. Wir müssen diese Türe nur öffnen.

Wie wir diese Türe öffnen und wie wir unser ICH-TEMPO entdecken und damit arbeiten wird in Zukunft ein wichtiger Teil meiner nächsten Projekte sein. Kommen Sie mit mir auf ein Zeitabenteuer und spüren Sie Ihre eigene Zeit und lernen Sie ihr ICH-TEMPO kennen.

Liebe Grüße

Peter Gstettner

Ideen und Konzept des Ich-Tempo und Zeit für mich Projekts von Peter Gstettner 2012 – 2014, Infos, Termine und Artikel auf www.balancelife.at

Ich sehe Dich …

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Wann bist Du das letzte Mal nach Hause gekommen
und hast Deine Partnerin oder Deinen Partner wirklich gesehen?
Wann hast Du das letzte Mal einem Freund oder einer Freundin
wirklich bewusst in die Augen geschaut?
Wann hast Du das letzte Mal
Deine Mutter oder Deinen Vater in die Arme genommen und gespürt?

Zeit nehmen zum Schauen und Spüren kann neue Welten eröffnen …. 

Peter Gstettner 2013

Phantasiereisen – alles ist möglich

Statt AfterBiz, TV-Abend oder Training einmal die Phantasie reisen lassen …

Schon Einstein sagte: “Phantasie ist wichtiger als Wissen. Wissen ist begrenzt, Phantasie aber umfasst die ganze Welt”. Die Phantasie gibt uns Möglichkeit Lösungen zu finden und erlaubt es, uns kreativ und schöpferisch auszudrücken.

Nutzen Sie ihre Zeit nach einem stressigen Bürotag doch einmal anders. Entspannen Sie sich bei einer Phantasiereise in der BalanceLife Praxis im 15. Bezirk. Lege Dich auf die Matte und reise, begleitet von ruhiger Musik und geleitet von einer Geschichte, in Deine Phantasie.

Das Geschenk von Phantasiereisen ist es, uns selbst die Augen zu öffnen und unseren Geist von Fesseln zu befreien. Sie können verborgene Quellen der Kreativität erschließen und daraus schöpfen. Phantasiereisen sind nicht dazu gedacht, in irgendwelchen Traumwelten zu verweilen oder gar sich dorthin zu flüchten. Es sind vielmehr Ausflüge auf bestimmte Zeit, bei denen man Erfahrungen macht, die man im Alltag sinnvoll nutzen kann.

Das Ziel jeder Phantasiereise ist es, die eigene Phantasie als eine Quelle der Kreativität und Entspannung kennenzulernen und diesen Zustand für sich zu nutzen. Meist gelingt das nicht nach einer solchen Reise doch lassen Sie sich von sich selbst überraschen.

Denn ein Großteil unserer Gedanken sind unbewusste Gedanken. Vielleicht erleben Sie in der Phantasiereise Momente des Glücks, der absoluten Entspannung oder finden Antworten.

Die Phantasiereisen sind Gruppenabende und dauern etwa 60 bis 90 Minuten. Die maximale Teilnehmerzahl ist 6. Bitte nehmen Sie gemütliche Kleidung mit.

Die Preise und Termine entnehmen Sie bitte dem Terminkalender. Eine Anmeldung per Mail an peter.gstettner@balancelife.at ist auf Grund der maximalen Teilnehmerzahl erfordelich.