Gefühle

Manchmal scheint es, als ob sie mich überfallen – überraschend, “hinterrücks”, hinterhältig angeschlichen und plötzlich mit voller Wucht präsent. Meist konnte ich sie nicht gleich zuordnen in dem Gewirr, in dem sie auftraten – laut, Chaos Rotation Gewirrfordernd und mit Gedanken und körperlichen Zeichen gekoppelt, die meine Seele zu überfluten drohten. Oder war es etwa – zumindest zeitweise – umgekehrt?

Schrie hier die Seele HALT STOPP FALSCHE RICHTUNG?!

Ich versuchte, dieses Knäuel zu entwirren, zu erforschen, was woher kam. Und am Schwierigsten schien mir die Frage nach dem Warum – zumal mich auch diesbezüglich immer ein weiteres “W” beschlich – das “Wozu”? Es war wie mit einem alten Wollknäuel – je mehr ich zerrte umso verwirrter schien mir das Ganze. Das Gefühl ging immer mit einem gigantischen Gedanken-Wirrwarr einher.

Die einzig wirkungsvolle Strategie bisher scheint das völlige Loslassen zu sein – etwas, das mir immer noch etwas schwerfällt, aber es wird leichter – erst dann zeigen sich einzelne Fäden (ohne sich sofort wieder miteinander zu verknüpfen). Einzeln lassen sich Lösungsansätze erkennen – geballt schien der Bewältigungsberg zu mächtig – wie eine schroffe Felsenwand, die man nicht zu besteigen wagt, weil sie unbezwingbar scheint. Bis man erkennt, dass das Gestein bröckelt und der vermeintliche Granit nur Schiefer ist – leicht zu zerstückeln und damit nach und nach abtragbar….

 Danke Manuela Durstmüller für diesen schönen Beitrag.

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