Wenn der Schädel brummt

Kopfschmerzen? Migräne? Genug von Medikamenten und möglichen Nebenwirkungen? Auch ein Zitronenwickel oder Pfefferminze kann Abhilfe schaffen.

So viele Menschen leiden an Kopfschmerzen oder Migräne. Wichtig ist natürlich zunächst herauszufinden woher kommen die Probleme. Natürliche Alternativen können und dürfen ärztliche Methoden nicht ersetzen. Aber ein Versuch ist es doch Wert.

Für den Zitronenwickel wird eine frisch aufgeschnittene Zitronenscheibe in Küchenpapier gewickelt und mit einem Tuch an die Fußsohlen gebunden. Auch mit dem ätherischen Öl kann ein entsprechender Fußwickel mit warmen Wasser gemacht werden. Die Zitrone zieht in die Füße ein, regt die Reflexzonen an und lindert so Kopfschmerzen. Eine Wärmflasche unter die Füße gelegt, verstärkt zusätzlich die Wirkung. Im Anschluss die Füße mit Mandelöl einreiben.

Pfefferminze als natürliches Schmerzmittel

Ätherisches Pfefferminzöl wird entweder mit Mandelöl verdünnt auf Fußsohlen oder Schläfen beziehungsweise in den Nacken aufgetragen. Es reichen 2 – 3 Tropfen. Achtung das Öl nicht zu Nahe der Augen verwenden.

Mittlerweile ist auch in Studien nachgewiesen, dass Pfefferminzöl eine ähnliche Wirkung wie Paracetamol hat. Diese Substanz ist in vielen Kopfschmerz Medikamenten enthalten.

Koriander gegen Migräne

Um Migräne-Attacken vorzubeugen, eignet sich zudem Koriander, wie iranische Wissenschaftler festgestellt haben. Sie verabreichten Studienteilnehmern einen Monat lang 15 Mililiter eines Koriandersirups bzw. die gleiche Menge eines Placebos. Wie sich zeigte, halbierte sich in der Koriander-Gruppe die Häufigkeit der Migräne-Attacken. Auch die Dauer verringerte sich um mehr als fünf Stunden. Für die Herstellung des Sirups wurden Koriandersamen frisch gepresst und das Öl mit Wasser verdünnt.

Alternativen zu Antibiotika

Antibiotika werden viel zu häufig verschrieben und das ermöglicht gefährliche, extrem resistente Erreger. Alternativen – gerade in der kalten Jahreszeit – bieten weit bessere und gesündere Möglichkeiten.

Im Vorfeld des Europäischen Antibiotikatages wurde wieder festgestellt, dass zu viele Antibiotika verschrieben werden. Gerade jetzt in der kalten und nassen Jahreszeit, wo virale Infekte viel häufiger sind als bakterielle, gibt es gute Alternativen zu Antibiotika. Vor allem weil Antibiotika nur bei bakteriellen Infektionen wirken und nicht bei von Viren verursachten Atemwegsinfektionen.

TablettenBei Kleinkindern, jüngeren Frauen und älteren Männern seien die Verschreibungen besonders hoch. Trotz viraler Ursachen, erhalten mehr als 60 Prozent aller betroffenen Kinder ein Antibiotikum. Dabei führen Tee, pflanzliche Stoffe, hochqualitative Aromaöle und Schonung zum gewünschten Erfolg.

Im niedergelassenen Bereich werden Antibiotika am häufigsten vor dem Wochenende verschrieben. laut Infektionsspezialist Oberarzt Dr. Janata. Oft verlangen auch Patienten Antibiotika und müssen vom Arzt erst überzeugt werden.

Andere Therapien müssen mehr wertgeschätzt werden. Mit Homöopathie oder Aromatherapie kann ebenfalls sehr viel erreicht werden. Es gibt ätherische Öle die die Abwehrkräfte stärken und gegen Viren wirken und entzündungshemmend wirken. Auch bei Mittelohrentzündungen oder Schleimhautschwellungen gibt es optimale Möglichkeiten mit natürlichen Substanzen einzuwirken. Wichtig ist dAromaabend-Verkühlungabei zu wissen was man verwenden kann, wie man es einsetzt und welche Öle nicht verwendet werden dürfen. Gerade bei ätherischen Ölen kann schon eine sehr geringe Menge viel bewirken. Duftlampen, Ölmischungen und Wickel können bereits bei den ersten Krankheitsanzeichen aber auch präventiv eingesetzt werden.

Hilfe und Rat gibt dabei der entsprechend ausgebildete Arzt, Apotheker oder der Aromaberater. Bei den Aromaabenden erfährt man ebenfalls viel über Wirkung und Einsatz ätherischer Öle.