Momente der Achtsamkeit: Selbsturteile erkennen

“Zeitverschwendung”, “Es klappt ja doch nicht” oder “Das kann ich nicht”.
Das Urteilen erkennenDas sind auch Selbsturteile – und Urteile sind nichts als Gedanken. Wenn urteilendes Denken im Geist einsetzt, sollte man es als solches erkennen und sich daran erinnern, dass es Teil der Übung ist, sich des Beurteilens zu enthalten. Beobachte einfach, was geschieht – einschließlich deiner eigenen urteilenden Gedanken – ohne ihnen nachzugehen oder in irgendeiner Form darauf zu reagieren.

Weihnachten – Fest des Spürens

Ich wünsche Dir ein lichterfülltes und warmes Weihnachtsfest
mit Menschen die Du liebst und die Dich lieben.

Weihnachten – das Fest der Liebe und des Spürens …

Schenke Dir einen Moment des Innehaltens und des Spürens. Denn erst die Fähigkeit zu empfinden und Emotionen zuzulassen öffnet den Horizont für die wahren Werte des Lebens.

Gib in diesen Tagen nicht nur Materielles, schenke Lächeln, Freude, Tränen, Innigkeit und spüre auch die Antworten die zurück kommen. Ich sage bewusst SPÜREN. Nicht sehen, nicht greifen – ERKENNEN – Folge dem Stern des Herzens ….

Ich bedanke mich bei allen Klientinnen und Klienten, sowie Partnern für das Vertrauen in meine Fähigkeiten und meine Angebote und freue mich auf ein tolles Jahr 2014.

Dein Peter

Achtsamkeit im täglichen Leben

Im zweiten Teil der Achtsamkeits-Reihe möchte ich heute den Talmut zitieren. Die Sätze sagen alles zur nötigen Achtsamkeit im täglichen Leben – beim Denken und beim Tun.

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden zu Worten.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden zu Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.

aus dem Talmud (bedeutendes Schriftwerk des Judentums)

 

Achtsamkeit – die Sommerreihe zum Spüren

Diese Sommerserie bringt jede Woche eine neuen Artikel zum Thema Achtsamkeit. Heute beschäftige ich mich mit dem Thema Achtsamkeit selbst. Was ist die Achtsamkeit? Ist es Cool Achtsam zu sein? Wie ist man Achtsam?

Wodurch spüren wir? Einerseits natürlich mit der Haut aber wir spüren auch mit der Seele, dem Herz, dem Bauch oder dem Kopf – je nach dem wie man es bezeichnen möchte. Damit man jedoch spürt bedarf es der Zeit – einer Zeitspanne in der man in sich spürt, hört und sieht aber auch die Aufmerksamkeit hinaus lenkt. Achtsamkeit kann also nach innen oder außen gerichtet sein.

Achtsamkeit ist derzeit ein sehr oft verwendeter Begriff. Die Thematik bewegt weil das hektische und schnelle Leben einen Anker sucht. Wir suchen Balance und Mitte. Achtsamkeit ist beseelt und spirituell und die Menschen sehnen sich nach Beseeltheit. Die Sehnsucht nach Achtsamkeit wird geweckt durch die Wertschätzung sich selbst gegenüber und nach der Achtung gegenüber Anderen – der ganzen Außenwelt. Das sind nicht nur Menschen sondern auch die Natur, alle Lebewesen und all der Zauber der uns umgibt.

Ja und es ist sogar Cool Achtsam zu sein. In einigen Projekten von Schulen wird diese Achtsamkeit bereits gelebt – durch Körperübungen, Teambuildings, Meditation und angewandte Integration. Und die Kinder und Jugendlichen sind begeistert. Also lassen auch wir uns von der Begeisterung anstecken und machen mit.

Diese Serie soll Ihnen helfen. Jedes Mal gibt es neue Informationen zum Thema Achtsamkeit – und vor allem Übungen. Für diese Übungen nehmen Sie sich am Anfang wirklich Zeit. Machen Sie die Übung nicht zwischen „Tür und Angel“ oder Computer und Fernseher. Schaffen Sie sich 15 Minuten Freizeit von allen Verpflichtungen, Störungen und Lärmquellen. Suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen an dem Sie sich wohl fühlen, drehen Sie Handy, Radio, Computer, Fernseher usw. ab und begeben Sie sich mit mir auf Ihre kleine Achtsamkeits-Reise.

Heute beginnen wir ganz einfach mit Atmen. Jeder kann es und jeder tut es – doch es geschieht ganz automatisch. Und dadurch schenken wir der Atmung sehr wenig Aufmerksamkeit – obwohl sie so lebenswichtig ist. Jetzt schenken wir ihr ein paar Minuten besondere Aufmerksamkeit.

Stellen, setzen oder liegen Sie sich entspannt hin. Schließen Sie die Augen, wenn es angenehm ist und achten Sie auf Ihren Atem. Lassen sie ihn ruhig weiter ziehen. Machen Sie sich jedes ein- und ausatmen bewusst. Spüren Sie wie die Atmung in den Körper fließt und wieder herauskommt. Versuchen Sie mit der Luft in Gedanken mitzuwandern – durch den ganzen Körper, in jedes Organ, in die Fingerspitzen, in den Kopf, in die Zehenspitzen …

Und versuchen Sie etwas länger als üblich auszuatmen. Wenn Gedanken durch Ihren Kopf schießen lassen sie sie mit jedem Atemzug aus Ihrem Kopf herausfließen. Sehen Sie sie und schicken Sie sie fort. Lassen Sie die Schaukelbewegung aus neuen Gedanken und dem Ziehen zu. Finden Sie Gefallen daran. Spüren Sie wie befreiend das Ziehen lassen der Gedanken mit jedem Atemzug ist.

Sie können sich auch vorstellen, Sie atmen Energie in Form von klarem hellem Rauch ein und atmen Gedanken und Verbrauchtes als dunklem Rauch aus. Nehmen Sie so viel Energie wie möglich auf und spüren Sie die Leichtigkeit.

Viel Freude mit dieser Übung. Mit jedem Mal wird es leichter – ob in der Früh oder am Abend, die Zeit lohnt sich.

So wie die Pausen in der Musik sind auch unsere persönlichen Pausen ganz wichtig für den Rhythmus und die Balance unseres Lebens.

 

Ich sehe Dich …

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Wann bist Du das letzte Mal nach Hause gekommen
und hast Deine Partnerin oder Deinen Partner wirklich gesehen?
Wann hast Du das letzte Mal einem Freund oder einer Freundin
wirklich bewusst in die Augen geschaut?
Wann hast Du das letzte Mal
Deine Mutter oder Deinen Vater in die Arme genommen und gespürt?

Zeit nehmen zum Schauen und Spüren kann neue Welten eröffnen …. 

Peter Gstettner 2013