Schlafen, Schlafprobleme, Tipps | Am Weg zum besseren Schlaf Teil 2

Schlafen

Schläfst Du schlecht ein oder wachst in der Nacht auf und wälzt Dich dann stundenlang hin und her? Hier kommt Teil 2 unseres Schlaf Specials. Diesmal geht es darum zu verstehen was beim Schlaf passiert, welche Schlafprobleme es gibt und ein paar Tipps sind auch wieder dabei. Die Informationen sollen Dir ein Anstoß sein gegebenenfalls Hilfe zu suchen oder Dir eben keine Sorgen zu machen. Vielleicht gibt es aber auch bloß Anregungen, wie Du Deinen Schlaf noch verbessern kannst.

Was während dem Schlafen passiert

Schlafprobleme Träumen

Schlaf ist ungemein wichtig, denn er ist für viele Prozesse im Gehirn verantwortlich. Während dem Tiefschlaft werden zum Beispiel Eiweißkörper, die sich über Tag im Gehirn gesammelt haben, rausgespült. Diese Eiweißkörper können im Extremfall bei einer Alzheimer-Demenz die Nervenzellfunktionen stören. Beim Schlafen bilden sich aber auch neue Synapsen, gelerntes wird in der Hirnrinde abgespeichert, das Immunsystem wird gestärkt und Wachstumshormone werden ausgeschüttet. Zellen werden verstärkt erneuert und das Träumen ist ebenfalls sehr wirkungsvoll. In unserer Traumwelt sind wir fern von der Realität – und somit auch frei von jeglicher Moral. Es ist alles erlaubt. In einem sozialen Gefüge ist dies nicht der Fall, somit sind diese „Auszeiten“ für das emotionale Wohlbefinden essenziell.

Schlafstörungen und Schlafprobleme sind „in“

Die Zahl der Ratsuchenden hat sich die letzten Jahre ungemein erhöht. Der Schlaf beziehungsweise die Probleme beim Schlafen finden immer mehr Stellenwert in unserer Gesellschaft. Doch während Insomnien – also Schlafstörungen – mittlerweile gesellschaftsfähig scheinen, werden Menschen die unter Hypersomnie leiden, also der Neigung, ungewollt einzuschlafen, weiterhin schief angesehen. Ihnen wird gesagt, sie seien faul oder sollten den Beruf wechseln. Ihre Mobilität ist sehr eingeschränkt. Die Narkolepsie – das plötzliche Einschlafen – ist aber eher selten.

Schlafapnoe, also das Aussetzen des Atems im Schlaf ist dagegen viel häufiger. Krankheiten wie Narkolepsie, Formen des Schlafwandelns oder REM-Schlaf-Verhaltensstörungen werden in der Regel medikamentös behandelt. Bei den „klassischen“ Formen von Schlafstörungen werden mittlerweile immer häufiger Psychotherapeuten aufgesucht.

Entspannung, Hilfe und Methoden

Seit der Pandemie haben immer mehr Menschen mit Schlafproblemen zu kämpfen. Das Stresshormon Kortisol ist dabei der Gegenspieler zum Schlafhormon Melatonin. Es gilt also den Stress zu reduzieren. Vielleicht mit Entspannungsübungen oder mit anderen Methoden. Am Besten kennen wir uns selber und wissen somit, wie und wo wir Energie tanken können. Doch selbst dreiminütige Tagträume oder das einfache Schauen aufs Wasser hilft enorm, Stress abzubauen. Halten jedoch Schlafprobleme über Monate an, sollte man damit besser zu Experten oder Expertinnen gehen.

Die sogenannte Tresorübung kann beim Wachliegen in der Nacht sehr gut helfen. Man stellt sich vor, wie man seine gesamten Gedanken, die einen wach halten in einen Tresor packt und diesen dann zB. im Meer versenkt. Fahren bestimmte Ängste und Sorgen im Kopf Karussell, kann die Stoppübung ebenfalls gut mit der Tresorübung kombiniert werden. Man stellt sich beispielweise ein Stopp-Schild vor. Quälen einen To-Do-Listen hilft es, einen Notizblock neben dem Bett zu haben und sich ein paar Dinge darauf zu notieren, die einen oft schlafraubende Sorgen bereiten. Bewegung und frische Luft sind am Erfolgversprechendsten – und das bei jedem Wetter. Einfach mal die Fenster öffnen und tief durchatmen kann auch schon hilfreich genug sein.

Gewisse Akkupressurpunkte – zwischen den Augenbrauen, unterhalb der Nase oder unterhalb der Unterlippe – können ebenfalls wirksam sein. Verstärken kannst Du deren Wirkung zusätzlich durch Verwendung von zum Beispiel Lavendelöl. Gib dazu einen Tropfen auf deine Fingerspitzen und massiere damit diese Punkte für 1-2 Minuten.

Bleib dran, Teil 3 folgt in einigen Tagen 🙂

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